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Strahlende Gewinner:
Sascha Stoltenow, Senior Berater bei Script Corporate+Public Communication, und Cordelia Krooß, Senior Enterprise Community Manager bei der BASF, präsentierten ihre Sieger-Konzepte.
Reges Interesse:
Gefüllte Reihen im Frankfurter Presseclub
30.05.2012
PR-Preis-Workshop in Frankfurt
Champions lassen sich in die Karten schauen
Volles Haus im neuen Frankfurter Presseclub: Auf sehr gute Resonanz stieß das schon traditionelle Angebot der Landesgruppe HRPS, von den Preisträgern des Vorjahres Tipps für eine Einreichung zum Internationalen Deutschen PR-Preis zu bekommen. Wie in den Vorjahren interessierte vor allem, welche Kriterien für den Erfolg der Einreichung aus Sicht der Preisträger maßgeblich waren. Da auch Stephan Cremer, Mitglied des Bundesvorstandes der DPRG und einer der erfahrensten Juroren der wichtigsten deutschen PR-Auszeichnung, in die neuen FPC-Räume in der Frankfurter Ulmenstraße gekommen war, gab es auch konkrete Hinweise, auf was die Jurymitglieder bei ihrem aufwändigen Auswahlverfahren achten.
Netzwerk für Mitarbeiter
Den Preisträger in der Kategorie Community-Kommunikation stellte Cordelia Krooß von der BASF vor. Als „Senior Enterprise Community Manager“ des global tätigen Unternehmens sah sie sich vor die Herausforderung gestellt, die Zusammenarbeit von Mitarbeitern über organisatorische oder geographische Grenzen hinweg zu verbessern. Die Lösung: „connect.BASF“ – eine unternehmensweite Community-Plattform, auf der Mitarbeiter Wissen austauschen und sich gegenseitig die Arbeit erleichtern.
Eine dramaturgisch exakt gesteuerte interne Kampagne mit Einbindung des Vorstands, Etablierung von Pilot-Nutzern und ein aufmerksamkeitsstarker interner, globaler Launch führten zu einer sehr hohen Nutzerzahl. Bereits zehn Monate nach dem Start nutzten mehr als 20.000 Mitarbeiter die Plattform. Der PR-Preis war für Krooß und ihr Team eine willkommene Bestätigung für dieses zukunftsweisende Instrument der Zusammenarbeit. Neben der Darstellung von Strategie und Umsetzung habe sie bei Einreichung immer auch den Blick auf den konkreten Wertbeitrag der Kommunikation gehabt – ganz offensichtlich wusste das auch die Jury zu schätzen.
Experten im Dialog
Um Vernetzung ging es auch bei dem Preisträger in der Kategorie Mittelständische Unternehmen. Für einen Messeauftritt ihres Kunden LMT – Leading Metalworking Technologies hat die Agentur Script Corporate+Public Communication parallel mehrere Spezialisten für Metallbearbeitung via Live-Streaming zum Dialog verknüpft und das Fachgespräch über konkrete Anwendungen der dargestellten Technologien anschließend einem breiteren Internet-Publikum zugänglich gemacht. Sascha Stoltenow, Seniorberater bei Script, sieht in der Nutzung neuer technischer Kommunikationsmöglichkeiten wie bei der prämierten „LMT e-Convention“ ganz neue Chancen für den Mittelstand. Statt nur Produkte zu zeigen, könnten Anwender an verschiedenen Orten ihre Praxisanforderungen live und damit überzeugend darstellen.
Im Zweifel nachfragen
Was aber ist wirklich entscheidend für den Erfolg beim PR-Preis? Stephan Cremer betonte, wie wichtig es ist, seine eigene Einreichung mit den Augen des Jurors zu sehen. Wird die Grundidee unmittelbar erkennbar? Sind Strategie, Umsetzung und Erfolgsbelege schlüssig dargestellt? Ein konkreter Praxistipp hat mit der Einordnung in die richtige Kategorie zu tun. Wer in Kategorien mit vielen Einreichungen um die Gunst der Jury buhlt, hat schon rein rechnerisch geringere Chancen als in dünner besetzten Kategorien. Über die Frage, welche Kategorie für eine bestimmte Einreichung sinnvoll ist, könne man sich durchaus auch vor der Abgabe der Unterlagen mit ihm oder einem anderen Jurymitglied beraten, so Cremer.
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