DPRG Meldungen

Verbandskommunikation

Dr. Thomas Schneider, BeB:
Wahlprüfsteine ermöglichen die partizipative Politikgestaltung.

Dennis Beyer, BFW:
Wahlprüfsteine müssen kurz und prägnant formuliert werden.

11.04.2013

AK Verbandskommunikation

Erfolgsfaktoren von Wahlprüfsteinen

Welche wichtigen Punkte Verbände beim Erstellen von Wahlprüfsteinen beachten sollten, diskutierten Dr. Thomas Schneider (Referent Politische Kommunikation/PR, Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V.) und Dennis Beyer (Pressesprecher, Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.) gemeinsam mit über 15 anwesenden
Vertreter aus Verbänden im Rahmen der Veranstaltung des DPRG Arbeitskreises Verbandskommunikation. In ihren Vorträgen schilderten die Referenten eigene Erfolgserlebnisse und gaben hilfreiche Tipps zur kreativen Umsetzung und Vermarktung von Wahlprüfsteinen.

Dr. Thomas Schneider konstatierte in seinem Impulsvortrag: „Wahlprüfsteine sind eine ritualisierte Form der Kommunikation zwischen Interessengruppen und politischen Verantwortungsträgern, die der Selbstvergewisserung nach außen wie nach innen dient. Wahlprüfsteine sind gleichzeitig ein wichtiges (und unverzichtbares) Instrument partizipativer Politikgestaltung, die im Idealfall Willensbildung, Ermächtigung und Beteiligung von Interessengruppen umfasst. Es kommt darauf an, kreative Lösungen zu finden, die  Beteiligung der Mitglieder/Bezugsgruppen zu gewährleisten und die richtigen Adressaten auszuwählen – sowie die Kontakte auch nach der Wahl nachhaltig zu pflegen.“
Mehr Tipps im Vortrag. Beispiele siehe unten.

Dass Wahlprüfsteine mit Leben gefüllt werden müssen, meint Dennis Beyer und erläuterte: „Nur dann können sie Wirkung erzielen. Dabei ist es wichtig, dass sie kurz, aber prägnant formuliert sind und zielgruppenspezifisch platziert werden. Sie sollten nicht nur Adressaten in der Politik erreichen, sondern ebenso von der Presse und dem Publikum auf der Straße verstanden werden. Letztendlich geht es aber auch um die richtige Platzierung. Über das Papier hinaus sollten die Inhalte im öffentlichen Diskurs verstetigt oder in Veranstaltungen hinterfragend diskutiert werden.“
Mehr Tipps im Vortrag. Beispiele siehe unten.

Im Anschluss an die Vorträge wurden Fragen erörtert und im Plenum diskutiert. Die Teilnehmer tauschten sich vor allem über den Stellenwert von Wahlprüfsteinen als Teil der Verbandskommunikation und die erfolgreiche Ansprache von politischen Entscheidungsträgern aus. Die Arbeitskreisleiter Anke Pätsch (Bundesverband Deutscher Stiftungen) und Christian H. Schuster (IFK Berlin) zogen ein gemeinsames Fazit: „Das Erstellen von Wahlprüfsteinen ist eine Methode, mit der Verbände auf ihre Interessen aufmerksam machen und an politischen Entscheidungsprozessen beteiligt sein können. Um gesamtheitlich erfolgreich als Verband zu agieren, dürfen Wahlprüfsteine nicht als alleiniges Mittel gesehen werden, sondern als ein Baustein der Interessenvertretung, den es um weitere kommunikative Steine zu ergänzen gilt.“





Vortrag von Dr. Thomas Schneider "Erfolgsfaktoren von Wahlprüfsteinen" (pdf-Datei)

Beispiel: BeB Plakat Stimmzettel (pdf-Datei)

Beispiel: BeB Broschüre (pdf-Datei)

Beispiel: BeB Postkarte (pdf-Datei)

Vortrag Dennis Beyer "Erfolgsfaktoren von Wahlprüfsteinen" (pdf-Datei)

Beispiel: BFW Wahlprüfsteine 2013 (pdf-Datei)

Beispiel: BID Wahlprüfsteine 2013 (pdf-Datei)


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