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Verbandskommunikation

Holger Schilp, Pro Mobilität:
Die Verbandshomepage muss einem fortlaufenden Entwicklungsprozess unterzogen werden.

Dr. Michael Lohse, Deutscher Bauernverband:
Spezielle Internetangebote ermöglichen die zielgruppenspezifische Ansprache.

11.07.2013

AK Verbandskommunikation

Internetseiten und Mitgliederbereich

Welches die Erfolgsfaktoren und Herausforderungen von Verbandswebsites sind, erörterten rund 25 Vertreter aus den verschiedensten Verbänden bei einer vergangenen Veranstaltung des AK Verbandskommunikation. Eingeleitet wurde der Diskussionsabend von zwei Impulsvorträgen. Holger Schilp (Leiter Kommunikation, Pro Mobilität - Initiative für Verkehrsinfrastruktur e.V.) und Dr. Michael Lohse (Pressesprecher, Deutscher Bauerverband e.V.) gaben den Teilnehmern einen Einblick in ihren Kommunikationsalltag und gaben hilfreiche Tipps, wie beispielsweise der Relaunch von Verbandswebsites gelingen kann.

Holger Schilp konstatierte, dass die Homepage im Kontext mit allen Kommunikationsmaßnahmen gesehen werden müsse: "Sie ist mehr als nur eine Visitenkarte im Netz. Durch die Integration von weiteren Onlinediensten wie Facebook, Twitter oder Forensoftware, um nur einige zu nennen, lassen sich Informationsfluss und Interaktion individuell steuern. Das gilt sowohl für die interne als auch für die externe Kommunikation." Er machte außerdem klar, dass sich aus der Vielfalt der Möglichkeiten aber auch die Pflicht ergäbe, vor Projektbeginn Zielgruppen, Botschaften und Rahmenbedingungen in einem Kommunikationskonzept zu definieren. Desweiteren sei die Homepage kein Produkt, sondern ein fortlaufender Entwicklungsprozess, der ohne Redaktion, Erfolgskontrolle und Optimierungsmaßnahmen nicht dauerhaft erfolgreich wäre.
Mehr Tipps im Vortrag.

Auch Dr. Michael Lohse charakterisierte die Verbandswebsite als ein wichtiges Element der externen Kommunikation: "Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat seine Öffentlichkeitsarbeit seit 2010 für die deutsche Landwirtschaft verstärkt und ergänzt, und zwar über die Nutzung des Internets und der Sozialen Netzwerke." Insgesamt vier Internetportale für die speziellen Ansprechpartner in der Gesellschaft spiegeln die vielfältige Kommunikation des DBV wider: für die politische Arbeit (bauernverband.de), den Verbraucherdialog (die-deutschen-bauern.de), die Ausbildung in den Grünen Berufen (meine-gruene-zukunft.de) und eine Mitmach-Plattform für engagierte Bürger, die sich für die positive Entwicklung der heimischen Landwirtschaft einsetzen wollen (meine-bauernfamilie.de). Dr. Lohse erklärte: "Crossmedial werden Videofilme über die Leistungen der Bauernfamilien mit verbrauchernaher Themenstellung genutzt. Vor allem über YouTube und Facebook werden damit die gesellschaftlichen kontroversen Diskussionen geführt und für Transparenz über landwirtschaftliches Handeln auf dem Acker und im Stall gesorgt."
Der Newsroom von bauernverband.de wurde 2013 als "herausragende Leistung in der Online-Kommunikation“ prämiert. "Hier werden interaktive Recherche-Möglichkeiten mit Bild- und Videodatenbanken vernetzt. Zudem informiert ein aktueller Nachrichtenblock über die mediale Resonanz des DBV", erläuterte Dr. Lohse anschaulich.
Mehr Tipps im Vortrag.

In der anschließenden Diskussionsrunde gingen die Referenten auf die Fragen der Teilnehmer ein und tauschten Erfahrungen aus der täglichen Arbeit aus. Die stellvertretende Arbeitskreisleiterin Anke Pätsch (Bundesverband Deutscher Stiftungen) bemerkte abschließend: "Auch für Internetseiten gilt: ohne genaue Planung kein Erfolg. Verbände müssen entscheiden, wen sie über ihre Webseiten erreichen möchten und welche Botschaften bei den Zielgruppen ankommen sollen. Oft lässt sich dies nur über Projektwebseiten erreichen oder wenn soziale Medien den Onlineauftritt ergänzen. Im Zweifel aber ist weniger mehr, da Aktualität prioritär ist."



Vortrag von Holger Schilp " Internetseiten und Mitgliederbereich" (pdf-Datei)

Vortrag von Dr. Michael Lohse " Die Internetseiten des DBV" (pdf-Datei)


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